Verabschiedung von Heinz Lüthi

Heinz Lüthi, flankiert von Reto Müller (links) und Markus Strub!

Heinz Lüthi tritt per 1. Juni 2020 mit einem breiten Lachen ins FAR (Flexibler Altersrücktritt).

Heinz ist ein «Mann für alle Fälle»!
Er hat immer für alles eine Lösung parat! So kennen wir Heinz.. Er hat mit LIEBE gearbeitet und gebaut!

Heinz Lüthi verabschiedet sich jedoch noch nicht ganz von der Werkstatt- und Kranbühne. In den nächsten paar Wochen bleibt er unserem Unternehmen erhalten, worüber wir uns sehr freuen.

Lieber Heinz, an dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und Dein unermüdliches Engagement in den vergangenen 27 Jahren bedanken. Du hast uns oft beeindruckt und wir haben viel von Dir gelernt.

Wir wünschen Dir alles Gute, beste Gesundheit und viele schöne Stunden im Kreise Deiner Familie. Behalte Dein Lachen und Deine fröhliche Ausstrahlung!


Mario Dürr - Strassenbau ist ein Knochenjob

Mario Dürr in seinem Element!

Berufswunsch
Schreiner wollte er nicht werden und Velomechaniker auch nicht! Mario Dürr hat eine Lehre als Tiefbauer abgeschlossen und ist ausgebildeter Bauvorarbeiter Verkehrswegbau, wie es in der Fachsprache heisst. Marios Berufswahl wurde geprägt, als er 7 Jahre alt war. Die Aeschlimann AG, Zofingen, baute in Marios Nachbarschaft die Erschliessung für ein neues Wohnquartier. Gräben von 4 bis 5 Metern Tiefe und der lärmende Raupenlader faszinierten ihn. Ein Vorarbeiter hatte ein Herz für den Knirps mit den staunenden Augen und er durfte mit der riesigen Baumaschine mitfahren.

Wir treffen Mario nach Feierabend im Werkhof. Er sitzt uns mit einem Kaffee gegenüber und wir fragen ihn: «Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Tiefbau und Strassenbau?»

«Tiefbau beginnt unter der Kiesfundation (Kofferung) einer Strasse. Bei einem Leck in einer Werkleitung brauche ich das Knowhow eines Tief- und das eines Strassenbauers. Ich kümmere mich von Beginn an um eine Baustelle, auch um Signalisation, Umleitungen und Absperrung, meist in Zusammenarbeit mit Bauherren oder in Ausnahmefällen mit den Behörden oder der Polizei.»

Werkleitungen in Strassen reparieren
Werkleitungen (Wasser-, Stromleitungen und Kanalisationen) befinden sich aus praktischen Gründen meist unter Strassen. Mario beschreibt grob das Vorgehen bei der Reparatur eines Lecks: «Nach dem Studium der Werkleitungspläne wird die Strasse mit dem Belagsfugenschneider angeschnitten und der Belag aufgebrochen. Bevor der Baggerführer mit der Sondage nach der defekten Werkleitung beginnt, informiert er sich bei mir über den Verlauf bestehender Leitungen, damit diese beim Graben nicht beschädigt werden. Das Leck wird geortet und repariert.

Liegt die beschädigte Werkleitung tief, muss der Graben (ab 1,5 m Tiefe) aus Sicherheitsgründen gespriesst werden. Eine Spriessung verhindert, dass die Wände des Grabens während den Arbeiten darin einstürzen.

Die reparierte Leitung wird zu ihrem Schutz mit rundem Kies umhüllt. Für die Wiederherstellung der Strasse muss eine Fundationsschicht aus ca. 50 - 60 cm frostsicherem Kies eingebracht werden, die schichtweise verdichtet wird. Darauf folgt die Fein-Planie aus einer feinen Kiesschicht, die Belagstragschicht und schliesslich der Feinbelag. Belag wird mit Schubkarre und Belagskrucke von Hand eingebracht oder bei grösseren Flächen natürlich mit der Maschine. Bei der Verarbeitung ist Belag 150 bis 160 Grad heiss. Für Belagsarbeiten muss die Witterung trocken sein!»

 

Fortschritt
Funktionelle Kleider mit Leuchtstreifen sorgen für Sicherheit. Im Gegensatz zu früher stehen mehrere Bagger auf der Inventarliste unserer Firmen. Vor einigen Jahren stand nur eine einzige rauchende Vibroplatte für die Verdichtungsarbeiten im Strassenbau zur Verfügung. Mario lächelt als er sagt: «Heute haben wir deren vier und oft entsteht auch um diese ein Gerangel». Verdichtet wird auch mit einer Kombiwalze. Die Kombination Walze / statische Tragfähigkeitsverdichtung, ohne Vibration nur mit Pneudruck, ist bei grossen Flächen effizienter.

 

Mario und der Erdbohrer
Roman Dätwyler stand mit einem breiten Grinsen neben Mario, als dieser, kaum hatte er in unserem Unternehmen gestartet, das erste Mal einen Erdbohrer bediente. Als sich dem Bohrer der erste grössere Stein entgegenstellte, verkantete sich der Bohrer und Mario flog fast um seine Achse. Ueli Ruf, der inzwischen leider verstorben ist, nahm Mario das Gerät aus der Hand und bohrte das Loch mit Leichtigkeit zu Ende. Ueli wurde für Mario zu einem treuen Weggefährten, den er sehr vermisst.

Strassenbau wird durch viele Maschinen erleichtert und ist trotzdem ein Knochenjob – wie jeder andere Bauberuf auch. Heute ist Mario routinierter Perfektionist. Berufsstolz funkelt aus seinen Augen als er sagt: «Wir müssen und wollen für unsere Kunden, die Betreiber der Werkleitungen, die Besten sein und uns punkto Flexibilität und Genauigkeit von der Konkurrenz abheben!»


Ein Bsuecher-Hüsli für das Pflegeheim Sennhof

Das "Bsuecher-Hüsli" kann sich sehen lassen.

Wiedersehensfreude: Enkelin Michelle und Tochter Ursula Hirt besuchen Ursula Mayer, begleitet von der Pflegefachfrau Simona Peyer!

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Sennhof können nach langen Wochen in der Corona-Isolation endlich wieder Besuch empfangen. Im «Bsuecher-Hüsli» auf der grossen Westterrasse des Pflegeheims Sennhof können die geforderten Massnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus eingehalten werden.

Baumeister des temporären Baus, der in 9 Tagen, rechtzeitig zum Muttertag, fertiggestellt wurde, ist Ivan Kym von der Gebr. Hallwyler AG, Rothrist. Urs Schenker, Heimleiter der Pflegeheim Sennhof AG, hatte sich hilfesuchend an ihn gewandt.

Nach einer kurzen Standortevaluation setzte sich Ivan Kym ans Reissbrett und skizzierte seine Idee vom Häuschen auf Papier. Vor Ort wurde per Handschlag ein Preis für das Bauwerk vereinbart. In einer Bauzeit von nur 9 Tagen wurde das Häuschen für das grosse Wiedersehen in Zusammenarbeit mit der hauseigenen Zimmerei der Hallwyler Gruppe und der Schreinerei ipunkt GmbH, Brittnau, erstellt. Dank einer Trennwand aus Glas und einer Gegensprechanlage können sich Bewohnerinnen, Bewohner und deren Besucher endlich wieder begegnen.

Die Bauzeit war geprägt von Vorfreude, Engagement von allen Beteiligten sowie Herzblut und Improvisationstalent von Baumeister Kym. Das «Bsucher-Hüsli» mit seinen vier freundlich gestalteten Räumen, welches von den Bewohnerinnen und Bewohnern bereits liebevoll «Alphüttli» genannt wird, kann sich sehen lassen!


Ausgezeichneter Mitarbeiter – Kilian Bieri!

Kilian Bieri, flankiert von Walter Keiser (links) und Ralph Morgenthaler!
Das Bild entstand Anfang März - vor Social Distancing!

 

Engagement ist eine Haltung, die wir gerne auszeichnen. Kilian ist sich für nichts zu schade. Seine Leistung als Tiefbauer überzeugt! Für jedes Problem findet Kilian die beste Lösung. Sein Knowhow im Bereich Werkleitungsbau wird von uns sehr geschätzt. Belagsarbeiten sind seine Leidenschaft und eine weitere seiner Stärken.

Kilian hat bei jedem Wetter ein Strahlen im Gesicht. Er ist ein guter Kollege und eine wichtige Stütze unseres Tiefbauerteams.

Du hast Dir Deine Auszeichnung verdient, Kilian. Herzliche Gratulation!


Willkommen im Bauführer-Team Patrick Lüthi!

Wir freuen uns über den Bauführernachwuchs aus den eigenen Reihen und heissen Patrick Lüthi herzlich in unserem Bauführer-Team willkommen!

Kaderschmiede
Wir sind stolz, immer wieder Kadermitarbeiter aus unserer eigenen Kaderschmiede in unserem Team zu haben. Patrick hat seine Karriere mit einer Maurerlehre bei der Gebr. Hallwyler AG begonnen. Als Maurer EFZ erarbeitete er sich weiteres Knowhow. Die Ausbildung zum Bauführer SBA an der Bauschule Aarau ist ein weiteres Etappenziel seiner beruflichen Laufbahn. Diese Ausbildung kann man wahlweise berufsbegleitend oder als Vollzeitstudium besuchen. Das Praktikumsjahr der 3 Jahre dauernden Ausbildung absolviert Patrick nun bei der Gebr. Hallwyler AG.

Patrick, wir wünschen Dir viel Freude und Erfolg!


Einwegtücher und Desinfektionsmitteln auf unseren Baustellen!

Wir nehmen die Massnahmen des Bundesrates für die Bekämpfung des Coronavirus sehr ernst. Seit Wochen beschäftigt sich unsere Geschäftsleitung intensiv mit dem Thema und der Umsetzung der Massnahmen des Bundesrates innerhalb unserer Firmengruppe.

Ganz praktisch rüsten wir nun auch unsere Baustellen im Hoch- und Tiefbau mit Desinfektionsmitteln und Einwegtüchern für die Hygiene aus.

Für weitere Informationen betreffend Schutzmassnahmen im Hoch- und Tiefbau verweisen wir auf die Informationen des Schweizerischen Baumeisterverbandes.

Gemeinsam sind wir stärker als das Virus!